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Sven S.

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1

Mittwoch, 10. August 2011, 09:23

Ausraster ohne Folgen

Was haltet ihr davon, wenn ein SR bei einem Freundschaftsspiel bei einer groben Tätlichkeit keine rote Karte zeigt? Siehe dazu der Bericht aus der MZ

2

Mittwoch, 10. August 2011, 21:34

Habe den Artikel schon vor einigen Tagen gelesen und bin eigentlich immer noch etwas entsetzt. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie man bei einer solchen Tätlichkeit keine rote Karte geben kann. Zumal es ja mehrere Raufereien gab in dem Spiel und es schon vorher rot hätte geben müssen.

M_Arnautovic

Fortgeschrittener

Beiträge: 270

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3

Donnerstag, 11. August 2011, 17:37

Zitat

von Stromberg
Zumal es ja mehrere Raufereien gab in dem Spiel

Diese Zeilen sagen mir, dass du nicht anwesend warst.

Zitat

Fußball - Richtigstellung
(11.08.11) Auf Grund der anhaltenden Diskussionen, ausgelöst durch den Artikel der Mitteldeutschen Zeitung vom 08.08.11, sehen wir uns genötigt einige Dinge richtig zu stellen.
Bewusst wenden wir uns auf diesem Weg an die Öffentlichkeit, da wir zu der Meinung gelangt sind, dass eine objektive Richtigstellung in zuvor genannter Tageszeitung nicht möglich ist.
Zunächst muss mit aller Deutlichkeit festgestellt werden, dass wir uns im vollen Umfang von besagtem Bericht der MZ distanzieren, und ihn in großen Teilen als unwahr bewerten.
Autorin Losack, die im Übrigen nicht zugegen war, beruft sich in ihrem Artikel auf die Aussage des ca. 80 Meter vom Geschehen entfernten MZ-Fotografen Wölk. Gleichzeitig ignoriert sie die Aussagen von Verantwortlichen beider Vereine, und stellt gar deren Wahrheitsgehalt in Frage. Stattdessen gönnt sie sich einen unglaublichen Interpretationsspielraum. So basiert ihre Einschätzung der Handlungen lediglich auf Vermutungen, resultierend aus der Betrachtung von Fotos. Jedoch sind die von ihr geschilderten Vorgänge auf keinem Foto zu erkennen. Dass es unzählige andere Hergangsmöglichkeiten gibt, spielt in ihren Erwägungen scheinbar keine Rolle. Selbst der angebliche Auslöser der vermeintlichen Handlung entzieht sich ihrer Kenntnis, dennoch wird der Leunaer Hammerschmidt als Initiator diffamiert.
Zugetragen hat sich folgendes: Mitte der zweiten Halbzeit wurde SK Friedemann (SV Großgräfendorf) von SK Arndt (TSV Leuna) regelwidrig zu Fall gebracht. Schiedsrichter Schimpf, einer der anerkanntesten und korrektesten Unparteiischen im Saalekreis, entschied sofort auf Freistoß. Dennoch kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den genannten Spielern. Schnell gesellten sich weitere Spieler beider Mannschaften hinzu und es kam zu einer Rangelei. (wohlgemerkt ohne den in der MZ angedeuteten "Boxkampf". Dies ist schlichtweg eine Lüge!) Diese unterband SR Schimpf sofort und schickte die Spieler Hammerschmidt und Friedemann zum „Abkühlen“ vom Spielfeld. Diese Vorgehensweise wurde vor dem Spiel mit den Betreuern beider Mannschaften abgesprochen, um erst gar keine Unruhe aufkommen zu lassen. Bleibt noch anzumerken, dass die Partie ansonsten sehr fair verlief. Nicht mehr und nicht weniger ist passiert! Alles andere gehört ins Reich der Sagen und Legenden, und hat nichts mit seriöser Berichterstattung zu tun.
Natürlich sind wir uns bewusst, dass verbale Auseinandersetzungen und Rangeleien in unserer geliebten Sportart nichts zu suchen haben. Diese Verhaltensweisen werden von uns auch in Zukunft nicht geduldet. Doch in welcher Art und Weise die MZ unseren Verein, den TSV Leuna und vor allem den Schiedsrichter durch Unwahrheiten schadet, ist erschreckend. Mit Sorge betrachten wir die zunehmend reißerische Berichterstattung, die mehr und mehr von Einseitigkeit, Vorurteilen und Fehlinterpretationen geprägt ist.
Unser Verein wird bis auf weiteres jegliche Zusammenarbeit mit der Mitteldeutschen Zeitung einstellen. Zudem werden wir in der nächsten Vorstandssitzung über weitere Schritte beraten.
- Maik Heinel - 1. Vorsitzender SV Großgräfendorf e.V.

„Es gab einen Krankl, einen Herzog, einen Polster, einen Prohaska, aber Arnautovic stellt sie alle in den Schatten, wenn er sein Potenzial abruft. Das ist mit Abstand der beste Fußballer, der in den letzten 30 Jahre auf dem Fußball-Platz herumgelaufen ist.“

– Andreas Herzog

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